Performance WHITE FOR


Konzept: Karl Karner und Linda Samaraweerová

Mitwirkende KünstlerInnen: Royl Culbertson, Rosi Rehformen, Karl Karner, Linda Samaraweerová
Dramaturgie: Bruno Batinic und Laura Samaraweerová

Gemeinsam mit den SoundkünstlerInnen Rosi Rehformen und Royl Culbertson bringen Karner und Samaraweerová die Dinge auf der Bühne zum Sprechen: zwischen Bambusstangen, Plastikteilen, Katalysatoren und einem Mountainbike und in Interaktion mit den PerformerInnen entstehen Klanglandschaften und Strukturen, die absurd, angsteinflößend, poetisch und humorvoll zugleich sind.

Seit 2005 agieren Karl Karner agieren Karl Karner und Linda Samaraweerová gattungsübergreifend zwischen bildender und darstellender Kunst und entwickeln aus Skulptur, Installation, Performance, Tanz, Theater, Video und Film choreografische Arbeiten, die nicht selten Irritationen bis hin zur Ratlosigkeit auslösen, weil sich der Sinn, sobald er greifbar erscheit, immer wieder entzieht. Das eigentliche Thema sind jedoch nicht die Geschichten, sondern die Methode des Geschichten-Erzählens und -Lesens. Hier wird Strukturelles an sich verhandelt und Narration als eine „Ich-Verklärung“ enttarnt.

„Sinn was. Bewegter Kopf pfeift laut. Kaputtes Licht macht uns glücklich. Weil Sehnsucht. Ein Klang wächst und dann stellen wir uns eng zur Mauer (für en Winter). Richtig. – An des Schrittes vorbei. Dann wird es still und es pfeift nur noch im Kopf. Die Nabelschnur ruft leicht gereizt. Kräftiger Schlag auf die Wand wenn das Licht wieder platzt. Mit einem Moment ist es sichtbar. – Mit Holzschritten begeben wir uns auf den Boden. Der Ton reißt ein Loch der Ungeduld um sich. Wohin? Die Wand lacht sich krumm wenn das Licht wieder ausgeht. Wie tiefsinnig, wie erhaben! Mit dem Boten wird wild diskutiert bis der richtige Ton angeschlagen wird. Mein Glück. Mein Traum. – Sinn was. Weg heraus, breit, aus Holz. Die Nabelschnur pfeift uns vielleicht zurück wenn der bestimmte Moment kommt. Betäubend für einen Moment. Das ist die Leere! – Und rechts ein Hinternis und links ein Missverständnis bis der Kreis immer kleiner wird. Sich bücken (vor Pfeifen) hilft nicht. Die Wand lacht sich krumm wenn das Licht einmal zittrig wird. Hinaufgeweht gleichen Schrittes auf dem holzweg, gesägt und gesägt. – Der Ton schlägt in den Schritt. Merklich berührt vom angespannten Atem und einem verlorenen Blick. Die Stelle sucht sich in einem Punkt, der nicht zur Ruhe kommt. Und rechts ein Hindernis undn links ein Missverständnis bis der Kreis immer kleiner Wird.“Bruno Batinic

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